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Workshop des Leibniz Forschungsverbund "Altern und Resilienz" in Halle

In der Woche vom 23. bis 26. Juni 2026 fand am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale) eine vom Leibniz-Forschungsverbund „Resilient Ageing“ (LFB-RA) und der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung (DGfA e.V.) gemeinsam organisierte Woche der „Resilienz- und Alternsforschung“ statt. Vom 23.-25. Juni 2026 fand der Workshop des Leibniz-Forschungsverbunds "Altern und Resilienz" statt, gefolgt von der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung, die vom 25.-26. Juni 2026 stattfand. Zum Abschluss der Themenwoche der „Resilienz- und Alternsforschung“ fand eine gemeinsame Panel-Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern beider Veranstaltungen statt, um Perspektiven und zukünftige Synergien in der Alternsforschung zu diskutieren.

 

Der LFB-RA erforscht interdisziplinär, wie biologische, soziale und gesellschaftliche Faktoren das Altern beeinflussen und welche Strategien dazu beitragen können, dass mehr Menschen gesund alt werden. Am Workshop nahmen Vertreterinnen und Vertreter alle Partnerinstitutionen des Leibniz-Forschungsverbundes teil. Organisiert wurde der Workshop von Prof. Dr. Helen Morrison (Leibniz-Institut für Alternsforschung -Fritz-Lipmann-Institut (FLI, Jena)) und Prof. Dr. Oliver Tüscher (Leibniz-Institut für Resilienzfoschung (LIR, Mainz)), beide Sprecherin und Sprecher des LFB-RA, sowie von den Koordinatorinnen Dr. Annabell Coors (LIR), Dr. Sabrina Meister (LIR) und Dr. Susann Groth (FLI).

Im Mittelpunkt stand der gemeinsame Rückblick auf die erste Förderperiode, bei dem Projektentwicklungen reflektiert, die Ergebnisse der sogenannten Seed Funding Projekte - Projekte mit einer initialen Anschubfinanzierung für klar definierte Forschungsfragen - diskutiert und erreichte Meilensteine gewürdigt wurden. Zugleich bildete der Workshop den Auftakt für die zweite Förderperiode, die zum 1. Juli 2026 beginnt. Darüber hinaus bot der Workshop Raum für die Diskussion neuer Forschungsschwerpunkte, darunter die Rolle sozialer Ungleichheit im Alter, das Kennenlernen des neuen Partners Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), sowie die Entwicklung neuer Projektideen.

Das Programm umfasste thematische Sessions zu biologischen Grundlagen des Alterns, beispielsweise zur Untersuchung von Alterungsprozessen auf molekularer Ebene mithilfe sogenannter Omics-Analysen, zu Langzeitstudien mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie zu sozialen und wirtschaftlichen Faktoren, die gesundes Altern beeinflussen können. Ergänzt wurde der Workshop durch Impulsvorträge von renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter Prof. Dr. David Richter und Dr. Agnieszka Z. Burzynska vom SHARE Berlin Institute, Prof. Dr. Dr. Steve Hoffmann und Prof. Dr. Dario Valenzano (FLI) sowie Prof. Dr. Arno Villringer vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.

Teil des Programms war zudem der hybride Satellitenworkshop zur Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) im Forschungsverbund, in dem ausgewählte KI-Tools vorgestellt und in praktischen Übungen erprobt wurden. Ein weiterer Bestandteil war ein interaktiver Austausch zu neuen Projektideen, der neue Kooperationen anregen und Projektideen für die zweite Förderperiode weiterentwickeln sollte. Die Teilnehmenden hatten dabei die Möglichkeit, ihre Ideen vorzustellen, Kooperationsbedarfe zu diskutieren und sich im Rahmen von Posterpräsentationen weiter auszutauschen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den erfolgreichen Workshop und den konstruktiven Austausch.

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